last update: 01.09.2005
 

 

 
     

Bei den Krankheitsbildern unterscheidet man in angeborene (z.B. cerebrale Paresen) und erworbene Bewegungstörungen (z.B. Multiple Sklerose). Für beide Patientengruppen kann Hippotherapie-K eine sinnvolle Massnahme darstellen. Hippotherapie-K wird von einer Physiotherapeutin mit entsprechender Zusatzausbildung durchgeführt und je nach zu Grunde liegender Erkrankung wird die Behandlung von den Kostenträgern (IV, Krankenkasse) übernommen. Hier im Scheyenholz behandeln wir vor allem Kinder mit angeborenen Bewegungstörungen und leicht bis mittelgradig behinderte Erwachsene.

In der Hippotherapie werden Kleinpferde mit einem Stockmass bis 1m40 eingesetzt. Ihre Bewegung und Schrittlänge ist für die therapeutische Arbeit ideal. Besonders bewährt haben sich Isländer, da sie über die "Zusatzgangart" Tölt verfügen, welche beim Reiten als Sport für Behinderte genutzt werden kann. Tölt ist im Gegensatz zum Trab eine Viertaktgangart und wesentlich erschütterungsärmer. Auf unserem Hof Scheyenholz stehen zwei Islandpferde für die Therapie zur Verfügung.

Hippotherapie-K ist definiert als physiotherapeutische Massnahme in der Neurologie, welche die Bewegung des Kleinpferdes im Schritt als therapeutisches Mittel für Patienten mit zentralen Bewegungsstörungen nutzt. Das Pferd "ersetzt" dem Patienten die Beine und im Schritt wird das Becken des Patienten gangtypisch bewegt. Durch diese Bewegungen können gangtypische Haltungsreaktionen geschult und gefördert werden. Wir schulen die Rumpfmuskulatur, die Symmetrie in der Haltung und vermindern ungewollte Muskelspannungen (Spasmen).


Unsere beiden Therapie-Pferde "Tindra" und "Stiarni"

Für nähere Auskünfte stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

A. Hettich, dipl. Physiotherapeutin,
Hippotherapeutin für Kinder und Erwachsene
Tel.: 079 / 423 48 00
Mitglied der Schweizer Gruppe für HTK