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Bei den Krankheitsbildern unterscheidet
man in angeborene (z.B. cerebrale Paresen) und erworbene Bewegungstörungen
(z.B. Multiple Sklerose). Für beide Patientengruppen
kann Hippotherapie-K eine sinnvolle Massnahme darstellen.
Hippotherapie-K wird von einer Physiotherapeutin mit entsprechender
Zusatzausbildung durchgeführt und je nach zu Grunde liegender
Erkrankung wird die Behandlung von den Kostenträgern
(IV, Krankenkasse) übernommen. Hier im Scheyenholz behandeln
wir vor allem Kinder mit angeborenen Bewegungstörungen
und leicht bis mittelgradig behinderte Erwachsene.
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In der Hippotherapie werden Kleinpferde mit einem Stockmass
bis 1m40 eingesetzt. Ihre Bewegung und Schrittlänge ist
für die therapeutische Arbeit ideal. Besonders bewährt
haben sich Isländer, da sie über die "Zusatzgangart"
Tölt verfügen, welche beim Reiten als Sport für
Behinderte genutzt werden kann. Tölt ist im Gegensatz
zum Trab eine Viertaktgangart und wesentlich erschütterungsärmer.
Auf unserem Hof Scheyenholz stehen zwei Islandpferde für
die Therapie zur Verfügung.
Hippotherapie-K ist definiert als physiotherapeutische Massnahme
in der Neurologie, welche die Bewegung des Kleinpferdes im
Schritt als therapeutisches Mittel für Patienten mit
zentralen Bewegungsstörungen nutzt. Das Pferd "ersetzt"
dem Patienten die Beine und im Schritt wird das Becken des
Patienten gangtypisch bewegt. Durch diese Bewegungen können
gangtypische Haltungsreaktionen geschult und gefördert
werden. Wir schulen die Rumpfmuskulatur, die Symmetrie in
der Haltung und vermindern ungewollte Muskelspannungen (Spasmen).

Unsere beiden Therapie-Pferde "Tindra" und "Stiarni"
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