last update: 30.08.2004
 

 

Das PRE-Pferd ist ein im Quadrattyp stehendes Pferd mit gut gewinkelten Gelenken in der Hinterhand, kräftiger, runder Kruppe mit tiefem Schweifansatz, starker Lende, schräger Schulter mit viel Bewegungsfreiheit und guter Oberlinie im Hals (wobei dieser ausreichend lang sein sollte).

Es gehört zum Rassetypus, dass viele PRE's leicht überbaut sind. All diese Merkmale erklären die exterieurmässig bedingten, guten Voraussetzungen für versammelte Lektionen. Gangmässig ist eine rassetypische, hohe Knieaktion erwünscht, jedoch bei gutem Raumgriff und möglichst nur wenig Campaneo (Paddelbewegung der Vorhand). Mit zum Rassebild gehört ein üppiger, langer, seidigweicher Behang.

Der Rassestandart verlangt eine Mindestgrösse bei den Stuten von 150cm, bei den Hengsten von 152 cm. Der Röhrbeinumfang muss ausgewachsen mindesten 19 cm betragen.

Jardinero XXXIX    
     
Wie aus den vorherigen Erläuterungen bereits hervorgeht, sehen wir exterieurmässig vor allem drei Hauptschwächen: zu knappes Fundament (massige Körper auf dünnen Beinen), Missverhältnis von schwerer Vorhand uns Halsung zu Länge der Kruppe (Motor des Pferdes) sowie zu schwache, zum Teil auch zu lange, zu stark geschwungene Rücken. Gangmässig ist speziell auf einen guten Raumgriff im Schritt zu achten. Die oft bemängelten Probleme bei den Hufen (trachteneng, steile Stellungen) sind unserer Meinung nach weitgehend vermeidbar bei guter Hufpflege schon bei den Fohlen sowie in Spanien öfters auch terrainbedingt (Trockenheit, Steine).

Dies nur einige Gedanken, rund um unseren Leitfaden in der Zucht.